AKTUELLES

Wir suchen engagierte Ehrenamtliche

Für unsere Arbeit in der FrauenHilfe Freudenstadt e.V. suchen wir in verschiedenen Bereichen ehrenamtlich Mitarbeitende. Ob in der Beratung, der Prävention, im Vorstand, oder in der Öffentlichkeitsarbeit; Unterstützen Sie Frauen, die in Not sind, mit Ihrem Engagement. Bei Interesse melden Sie sich gern!

Podiumsgespräch zur Landtagswahl

Am 8. März 2026 finden in Baden-Württemberg die Landtagswahlen statt. In der Podiumsrunde „Wählen. Wen? Warum?“ am 5. Februar 2026 um 19 Uhr in der Aula des Kepler-Gymnasiums in Freudenstadt stellen sich die Kandidierenden den Fragen der drei veranstaltenden Frauenvereine im Landkreis und präsentieren sich dem Publikum. Eingeladen sind die Kandidatinnen und Kandidaten von CDU, SPD, Bündnis 90/Die GRÜNEN, FDP, Linken, AfD und BSW (Bündnis Sahra Wagenknecht). Moderiert wird der Abend von Annette Rieger aus Waldachtal. Wie stehen die Kandidatinnen und Kandidaten bspw. zur politischen Repräsentanz und Teilhabe von Frauen, zum Schutz von Frauen vor Gewalt und dem Stand der Umsetzung der Istanbul Konvention und zum Thema Bildung und Betreuung? Der Abend richtet sind insbesondere an junge Erwachsene, darunter Erstwählende, Eltern und Alleinerziehende, Personen, die sich für eine frauen- und gleichstellungspolitische Sicht auf landespolitische Themen interessieren und generell an alle, die sich informieren wollen. Die Veranstalterinnen FrauenHilfe Freudenstadt e.V., Frauen in den Kreistag e.V. und Frauennetzwerk Region Freudenstadt e.V. möchten mit der Veranstaltung einen Beitrag dazu leisten, dass die einzelnen Kandidatinnen und Kandidaten und deren Sichtweisen erfahrbar werden und die Wählerinnen und Wähler zu gegebener Zeit die für sie passende Wahlentscheidung treffen können.

Aktionen, Veranstaltungen, Presse

Landtagskandidatin der SPD stellt sich Frauenvereinen vor

Bettina Ahrens-Diez, die Kandidatin der SPD für den Wahlkreis Freudenstadt zur Landtagswahl 2025, traf sich mit den Vorstandsfrauen und Mitgliedern der Freudenstädter Frauenvereine FrauenHilfe, Frauen in den Kreistag und FrauenNetzwerk zu einem Gespräch. 

Begleitet von Melanie Nagel und Saskia Esken stellt sich die promovierte Politologin und Stadträtin in Rottenburg den Fragen der Frauen. Die angesprochenen Themen wie Probleme beim Breitbandausbau, die Umsetzung der Istanbul-Konvention zum Schutz von Frauen, den neuen Hebammenvertrag, Kinderbetreuung und Bildungs-, Wohn- und Arbeitspolitik sowie Bürokratieabbau nahm Ahrens-Diez zum Anlass, das Wahlprogramm der SPD vorzustellen. 

So sieht sie zum Beispiel das jetzige Bildungssystem in Baden-Württemberg als zu feingliedrig und ist für eine beitragsfreie Kinderbetreuung. Ihrer Aussage nach sind aktuell 41% der erwerbsfähigen Frauen berufstätig, folglich würden mehr Frauen in die Erwerbstätigkeit gehen, wenn sie ihre Kinder kostenlos betreuen lassen könnten.

 Zu den angesprochenen Schutzräumen für Frauen, die Gewalt von Männern erleben, hat die SPD die klare Haltung, dass sie flächendeckend notwendig sind. Auf die Frage nach der Förderung der Frauenhäuser und welche Möglichkeiten es gebe, im Landtag Einfluss darauf zu nehmen, verwies sie auf Anträge der SPD-Fraktion dazu, die aber keine Mehrheit gefunden hätten. „Unsere Haltung ist klar. Ergebnisse in dieser Richtung hängen aber von der Wahl am 8. März 2026 ab, wir brauchen eine Mehrheit dafür“, sagt Ahrens-Diez. 

Ebenso hat das Thema Wohnraum einen hohen Stellenwert für sie. Es müsse stärker in geförderten Wohnungsbau investiert werden, um die hohen Mieten zu senken.  Laut ihr kann man es sich nicht aussuchen „nicht zu wohnen – das ist Menschenrecht“. 

Überhaupt sei dieser Wahltermin ein Aufruf an alle Frauen, wählen zu gehen und auch Frauen zu wählen, wird doch am 8. März der internationale Frauentag begangen. 

Ihrer Meinung nach ist Vernetzung unglaublich wichtig, wie sie bei ihrer kommunalpolitischen Tätigkeit in Rottenburg sehe. Studien zeigten klar, dass die Ergebnisse besser werden, wen Teams vielfältig sind und auch Frauen in (politischen) Gremien vertreten sind. 

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Die drei SPD-Frauen Bettina Ahrens-Diez, Melanie Nagel und Saskia Esken (v.l.) stellen sich den Fragen der Frauen der Frauenvereine in Freudenstadt. 

Foto: Roland Esken 

Kampagnen und Veranstaltungen der FrauenHilfe 

169 Blumen symbolisieren die 169 Frauen, die im Jahr 2024 Hilfe gesucht haben bei der FrauenHilfe.

Diese Aktion wird 2025 wiederholt.

Mit Blumen gegen Gewalt

Blumenaktion in Freudenstadt und Horb

Mit einem Blumenmeer hat die FrauenHilfe auf den Wochenmärkten in Freudenstadt und in Horb auf ihre Arbeit aufmerksam gemacht. 

166 Blumen wurden aufgestellt - eine für jede Frau, die im Jahr 2022 bei der FrauenHilfe in Beratung war. Die aufgestellten Blumen waren dabei ganz unterschiedlich und bunt, genauso wie die Frauen, die bei der FrauenHilfe Unterstützung suchten. 

Das Blumenmeer sorgte dafür, dass viele der Marktbesuchenden interessiert an die Stände der FrauenHilfe kamen. Sie informierten sich über die Arbeit und konnten bunte Postkarten mit der Aufschrift „Zeit, aufzublühen“ und „Wünsch dir was“, sowie Informationsmaterial mitnehmen. Viele freuten sich über den Anblick der farbenfrohen Blumen, waren dann jedoch geschockt, als ihnen klar wurde, dass jede Blume stellvertretend für eine von Gewalt betroffene Frau steht. Ein Bild, das in den Köpfen bleibt. 

Unterstützt wurde die Aktion von der Volksbank Freudenstadt. 
 

Orangene Bank

Orange gestrichene Bänke mit den Daten der FrauenHilfe und dem Aufdruck „Keine Gewalt gegen Frauen und Mädchen“ findet man inzwischen an vielen Stellen im Landkreis Freudenstadt. Sie sollen auf das Thema aufmerksam machen, es aus der Tabu-Zone holen und Betroffenen die Kontaktdaten der Beratungsstelle auf unkomplizierte und unauffällige Art vermitteln. 

Horb

Pfalzgrafenweiler

Freudenstadt

Musbach

Baiersbronn

Dornstetten

Eine aufmerksame Nachbarschaft ist die beste Prävention

Social Media-Aktion „Hast du das auch gehört?“

„Hast du das auch gehört?“ fragen sich Nachbarn manchmal, wenn aus einer Wohnung mal wieder Gebrüll, Streiten, Weinen und ja, auch Poltern ertönt. Eigentlich ist jedem klar, dass sich da Dinge abspielen, die so nicht in Ordnung sind. Die Gewalt ist unüberhörbar. „Aber geht das uns als Nachbarn etwas an? Ist das nicht Familiensache?“ 

Unterstützt von der Gleichstellungsbeauftragten des Landkreises, Silke Finkbeiner, hat die FrauenHilfe Freudenstadt zum Weltfrauentag am 8. März eine Kampagne gestartet:  „Hast du das auch gehört? – Eine aufmerksame Nachbarschaft ist die beste Prävention“. 

Damit wollte die Frauenhilfe darauf hinweisen, dass es sehr wohl jeden etwas angeht, wenn Menschen Gewalt erfahren. Sie wollte aufzeigen, wie wichtig es ist, dass Nachbarn, Freunde und Verwandte nicht weghören und wegsehen. Oftmals ist die Situation der betroffenen Frauen und Familien sehr schwierig und sie brauchen dringend Unterstützung. 

Auf Plakaten, Anzeigen und in den sozialen Medien wurden praxisorientierte Tipps und Handlungsoptionen angeboten wie Nachbarn helfen können: Hängen Sie Flyer von Hilfsangeboten im Hausflur auf, sprechen Sie die betroffene Person an, wenn Sie sie alleine treffen. Unterbrechen Sie akute Konfliktsituationen, indem Sie klingeln und z.B. nach Mehl fragen. Wenn es bedrohlich wird, sollten Sie nicht zögern. Rufen Sie den polizeilichen Notruf unter 110.

Wir alle sind gefragt, genauer hinzuhören und Zivilcourage zu beweisen.
 

Wachsam sein

Wenn Sie das Gefühl haben, das ist nicht nur ein "normaler Streit" - ignorieren Sie dies nicht. Seien Sie aufmerksam. Sprechen Sie mit anderen Nachbar*innen darüber. 

Informieren

Hängen Sie Flyer von Hilfsangeboten vor Ort im Hausflur auf. Oder drucken Sie Zettel mit www.hilfetelefon.de oder der Rufnummer des bundesweiten Hilfetelefons 080000 116 016, die Sie z. B. in Briefkästen werfen können.

Nachfragen

Sprechen Sie die betroffene Person an und fragen Sie vorichtig nach, ob alles in Ordnung ist. Bieten Sie Hilfe an (z.B. bei Arztbesuchen, Vermittlung zu Beratungsstellen). Wichtig ist, dass Sie allein mit der betroffenen Person sprechen. Lassen Sie sich nicht abschrecken, falls diese alles abstreitet. 

Konflikt unterbrechen

Versuchen Sie, akute Konfliktsituationen zu unterbrechen. Klingeln Sie unter einem Vorwand und fragen z. B. nach Mehl oder Eiern. Wichtig: wenn Sie sich unsicher fühlen, rufen Sie lieber gleich die Polizei. 

Polizei rufen

Wenn es nebenan bedrohlich wird, sollten Sie nicht zögern. Rufen Sie den polizeilichen Notruf unter 110. Ihr Anruf kann Leben retten. Die Kontaktaufnahme kann anonym erfolgen. 

Nicht sicher?

Sie sind sich nicht sicher, wie Sie sich verhalten sollen? Rufen Sie uns an, wir helfen Ihnen weiter: 

Tel. 07441 520 30 70

Standpunkte | eine Ausstellung

Die Ausstellung „Standpunkte“ nimmt den Begriff wörtlich. Auf welchen Werte-Standards stehen wir? Welche Werte vertreten wir?

Menschen aus Politik und Öffentlichkeit wurden gebeten, sich Gedanken zu machen zum Thema Gewalt gegen Frauen. Diese Meinung sollten sie in einem prägnanten Satz ausdrücken und diesen auf ein Blatt Papier schreiben. 

Auf dieses Blatt sollten sie nun stehen. Also symbolisch mit beiden Füßen auf ihre Meinung, ihr Statement stehen. „Dazu stehe ich!“ Diese Symbolik wurde fotografiert und diese Bilder werden nun ausgestellt. 

Die Bilder wurden schon in verschiedenen Räumen in Freudenstadt ausgestellt. Durch die Unterstützung der Gleichstellungsbeauftragten des Landkreises Freudenstadt, Silke Finkbeiner, wandern sie zur Zeit durch die Rathäuser des Landkreises. 

Silvia und Gerhard Braun bürgen dabei für eine professionelle Aufhängung.
 

Filmvorführungen

Das Subiaco-Kino Freudenstadt bietet in Zusammenarbeit mit der FrauenHilfe immer wieder Filme zum Thema „Frauen in der Gesellschaft“ an. 

Bitte beachten Sie hierfür die Tagespresse und das jeweilige Programm des Subiaco Kinos Freudenstadt sowie aktuelle Einträge auf unserer Website.

Dîner en Blanc

Jedes Jahr lädt die FrauenHilfe Freudenstadt zu einem Dîner en Blanc in den Kurgarten. Weiß gekleidete Menschen erleben mit selbst mitgebrachtem Essen einen fröhlichen Abend. Höhepunkte sind dabei Gerhards Musikquiz und das Wunderkerzen-Feuerwerk.

Diese Veranstaltung soll die FrauenHilfe noch bekannter machen. Sie soll Interesse wecken,  Mitglieder werben und Spenden generieren. 
 

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